Part of WELT.de/musik WELT Online
  • Abos
  • Newsletter
  • Kontakt
  • RSS-Feeds
 
  • News
  • Reviews
  • Magazin
  • Videos
  • Community
  • Das Heft
  • Kontakt
  • Meldungen
  • Blogroll
  • Newsletter
  • Alben
  • Singles
  • Downloads
  • Musik-DVD
  • Filme
  • Bücher
  • Games & Hardware
  • Features
  • Galerien
  • Blog
  • Miss Thompson
  • Wiederhören
  • Playlists
  • Plattenvorschau
  • Konzerte
  • Gewinnen
  • Sessions
  • Rolling Stone USA
  • Aktuelle Ausgabe
  • Abonnement
  • Shop
  • Die Redaktion
  • Impressum
  • Redaktion
  • Newsletter
  • RSS-Feeds
  • Social Media
  • Datenschutz
  • Rolling Stone USA
Home • Magazin • Miss Thompson

Ist Charlie Sheen der TEUFEL 2.0 ?

08.04.2011 | Autor: Miss Thompson | in: missthompson

Lautet Charlies Teufelsnachricht “Karriere-Selbstmord ist die neue Karriere?” Oder doch “Volk, lass dir nichts einreden. Sei fröhlich und cracksüchtig und lebe mit Prostituierten, wie mit deiner Frau.”?

Charlie Sheen bei seiner Show (Foto: Splash)

Charlie Sheen bei seiner Show (Foto: Splash)

Letzte Woche Teufel-Check. Vor Charlies Haus hatte ich  jedenfalls keine Satans-Beweise gefunden. Warlock kann sich ja jeder nennen. Gut, Tanneduft überall, aber das alleine reichte nicht. Auch Charlies Reden rückwärts hören hatte nichts gebracht. Leer. Es war kurz vor Charlies Gig in Detroit, als neue Hinweise auftauchten, versteckt wie es eben Charlie Art ist. Sheen hatte die Sache über seine zukünftige “Praktikantin” geregelt (sie ist zumindest in der engeren Auswahl)  hat die Attribute, die man als Charlie-Praktikantin braucht und heisst Isis Taylor. Charlie! Im Ernst. Das klingt ganz schön nach “Iblis”, der Name für “Teufel” im arabischen. Könnte auch Zufall sein, gut.

Also zum nächsten Teufelscheck nach Detroit fliegen, DELTA-Flug LAX-DETROIT, ausgebucht, sicher randvoll mit Satansanbetern. Und dann dieses: Charlie hatte heimlich im Tourbus Immanuel Kant gelesen. Als alle anderen ihren Rausch ausschliefen, studierte Sheen, hellwach. Kant umschreibt den Teufel als “Die Idee des absoluten Egoismus” und damit ging es dann los im kalten, harten Regen-Detroit. Charlie hatte sich “etwas sexier” (Charlie Sheen) angezogen, sein Glanzhose und sein zu grosses Shirt waren damit gemeint. Er war sehr schmal, wie ein kaputter, kleiner Junge, er schwitze. Logo, er war aufgeregt. Ist der Teufel aufgeregt? Charlie zog sich aus. Auf dem Sixpack: kleine Zeichen, alte Tattoos, nicht die übliche Art der perfekten Tattoos aus dem Los Angeles Nachtleben. An Charlies Körper eher Male, Inschriften auf dem oberen Brustmuskel. Apocalypse Now-Oberkörper. Als Charlie sich auf einen kleinen Regiestuhl setze und nicht mehr wusste, was Warlock jetzt noch zu sagen hätte, kreierte  Charlie schnell eine nachgespielte Situation aus der Entzugsklinik. “Wer Crack genommen hat, hebt die Hand.” Charlie hebt die Hand, Laola-Welle im Saal, das ist aber noch nicht alles. “Ich habe auch Ambien genommen, das sogenannte Teufels Aspirin.”  Na Bitte! Da war es doch…

Nur: “Ambien, Ambien, hast du mal davon gehört?” “Nee.” sagt der Junge mit dem Bier. Ist eine Hollywood-Droge, mag in Detroit niemand. Charlie dachte heimlich “Stimm, in Detroit ist man vom schuften müde und muss keine Schlaftabletten schlucken. Was ist denn los? Brauchen die Leute in Detroit keinen Teufel?” Wer katholisch ist, braucht IMMER einen Teufel, sonst gehst nicht.  Vielleicht war Charlie als virtueller Teufel, als Internet-Teufel einfach besser. Jeder seiner TWITTER Meldungen hatte bisher mehr “Sheenius”, als Charlies zarte Figur auf der Bühne. (Er ist klein. Nur will ihn niemand beschützen.)

Was, wenn Charlie nicht der Teufel war? Andere Möglichkeit: die Leute hier zahlten für das Ticket, um ihre neuen Volkshelden zu sehen und auf ein Volksfest zu gehen. Kann man sich in Charlie Sheens Gegenwart einfach besser und heftiger besaufen oder bekoksen und sich dann NICHT schlechter fühlen? Er ist gescheitert, wir sind es auch, also bitte trinken! Bezahlen die Leute dafür?

Noch BEVOR Charlie aufgetaucht war (eine Stunde später, weil er sich in seinem Hotelzimmer  bei Kant festgelesen hatte) begann hier abends gegen halb acht ein komplettes Oktoberfest: Frauen und Männer, die kurz vor dem a) prügeln oder b) kotzen wegen Alkohol stehen, gebrannte Mandel- Bufftets, Typen, die riesige Biere ins Theater schleppen, drei überfüllte Bars (mit Wodka und allem drum und dran) , ein paar leere Kokstütchen auf den Toiletten, Souvenir-Verkauf galore: T-Shirts; Aschenbecher, Unterhosen mit “Winning” und “Ich bin nicht bipolar, ich bin winning”, die letzen Drecks-Aschenbecher für 20 Dollar. Aber #winning steht drauf.

Könnte Charlie heute Nacht Held der Nicht-Arbeit sein, die Leute radikalisieren? Er hatte es mehrfach während der Show versucht. “Hey, was wollt ihr! Das ist doch radikal hier!” oder “Wow, das ist radikal.” Ging auch nicht, weil in Amerika ja Kommunismus nicht funktioniert und niemand ein lausiger Arbeiter sein will, sondern ein kommender Millionär.(Was ja auch seine guten Seiten hat.)

Die Detroiter wollten Charlies “Ich bin wie ihr/ wir sind das Volk”-Ding nicht so richtig hören, eventuell, weil Charlies Botschaft direkt aus einer Millionen Dollar Mansion in Beverly Hills stammte. Nicht aus einer Stadt, in der nicht wenige aus Mülleimern essen. All seine Beverly Hills Witze und Filmchen, komplett abgenickt von seiner mitsüchtigen Entourage, floppten heute Nacht. Big Time. ( Filmchen gedreht in Charlies riesigem Pool, Filmchen aus Charlies Vergangenheit, zusammengestückelt. Filmchen, die man hochbekifft lustig findet und dann nie wieder sehen will, obwohl deine Entourge dir sagt wie saulustig deine Filmchen sind, aber es ist je deine Entourage.)

Für was zahlten die Leute heute Nacht? Nicht für den leibhaftigen Sheen. Auch nicht für eine Partei-Party der Radikalen. Wahrscheinlich dafür, Teil einer schönen Hass/Liebes-Beziehung mit einem Hollywood-Star zu sein. Etwas, über dass sie täglich im Internet lesen. Heute Nacht konnten sie Teil davon sein. Sie wollten sich mit Charlie prügeln, sie wollten ihr Geld zurück. Doch sie lieben ihn, wie ihr zweites Ich.

English Version:

MISS THOMPSON IN DETROIT

Is Charlie the DEVIL 2.0 or new  FOLK HERO #1?

Is Charlie Sheen’s devil message “Career suicide is my new career!”?  Or perhaps he’s just saying,  “Hey People! Be happy, become crack addicts and live with prostitutes…but you better treat them like wives.”

Satan check! In front of Charlie’s house last week in LA, I found no overt signs of Satan. I mean anyone can call himself a warlock, right? And, just because you smell pine doesn’t mean Satan’s in the neighborhood.

It wasn’t until just before Charlie’s gig in Detroit that evidence of Satanism began to emerge. Charlie chose to communicate through his intern, who had everything one needs to be Charlie’s intern. To start, her name is Isis, which is ironically very close to “Iblis,” the Arabic word for Devil.  Now, that could simply be a coincidence.  But, I’m just saying.

So we went to Detroit, Delta LAX-DETROIT, sold out flight, certainly chock full of Satan worshipers. And that’s where it started. Charlie secretly read Immanuel Kant while his entourage slept off their hangovers. Kant described the devil as “absolute selfishness” and with that notion loose in Charlie’s mind like a weed whacker, he took to the stage in cold, hard, rainy Detroit.

Under the limelight, Charlie asked for a little patience as he changed into “something a little sexier” (Charlie Sheen).  He came back in his famous shiny sweat pants and oversized shirt looking skinny and small, like a little, broken, malnourished boy.  And sweating profusely!  What do you expect? He was nervous! Isn’t Satan nervous?

Then he took off his shirt to reveal his ripped six-pack along with his tattered, washed-out little tattoos, all prison-style, not the like fancy tats in Venice beach or at West Hollywood nightclubs. More like weird little blotches on his upper pecs, a pure dedication to the “Apocalypse Now” body-style. A homage to father, no doubt.

Unfortunately, the six-pack couldn’t pull it off alone. It wasn’t quite enough to keep the audience hooked. So, Charlie sat on a little chair wondering what to do? “Drug jokes, they always work!” He thought. “Rehab rants, yes!”  Then Charlie launched into a rehab reenactment opening with, “Who’s done crack before? Please raise your hand!” and then he raised his own hand. The audience went wild! “And that’s not all!,” he followed up. “I also took Ambien, they call it the devil’s aspirin!”  Whoa, there you have it. Maybe he is the devil after all.

“What’s friggin Ambien?” belted some guy behind me. “It’s a Hollywood drug. Nobody wants it or knows about it in Detroit.” Then Sheen thought to himself “Cuz, In Detroit you all fall asleep because you work like crazy and don’t need sleeping pills at night.” So, maybe Detroit didn’t want to see a devil in the flesh. “What’s wrong with them?,” Charlie thought? “Every catholic needs a devil otherwise the whole system breaks down.” And Charlie was a handsome devil, at least back in the day. But maybe Charlie was just better as a virtual devil, an Internet devil, Satan 2.0. All of his Tweets had a lot more “Sheenius” than Charlie had on stage. On stage he was so little, and nobody wanted to protect him.

But what if Charlie wasn’t the Warlock he claimed to be? Or Satan? Maybe people paid money not to see Satan but rather to see a new folk hero and to party with him. In Charlie Sheen’s presence, you can get drunk, do cocaine, and bang hookers without feeling bad. He failed, you failed so lets fucking drink! Maybe the audience paid for this, like they pay to get rid of their sins.

Even before Sheen arrived that night in the theater (one hour late, because he was reading KANT in the bathtub) there was a proper Munich-style Oktoberfest under way. Men and woman were already sideways drunk and ready to go fist to cuffs or vomit from alcohol poising.

You could buy candies. Guys were schlepping gallons of beer around. There were three full bars with every imaginable drink and little empty cocaine bags littered the bathrooms.  You could buy all kinds Charlie Sheen fans stuff: shirts, ashtrays and underwear (for girls) that said “#winning” or “I am not bipolar; I am winning” or little punk shirts with “Goddess, property of Charlie Sheen.”  (My friend bought me one. I am really happy.)

Could Charlie radicalize people with t-shirts and mugs and make them see the folk hero in him? He sure gave it a college try during the show, yelling “Hey! This is radical, here!” and “Wow, that sounds radical!” It didn’t really work, however, at least not in the sense of communism. In America, nobody wants to see himself as a “worker,” but rather as a soon-to-be millionaire.

The tough Detroit crowd wasn’t interested in Charlie’s “I am like you. We are the people” thing.  That could because Charlie’s message came directly from a multi-million dollar mansion in Beverly Hills and not from a place or a city where people have to eat stuff they find in the trash.

Charlie’s Beverly Hills jokes and little animated movies (or rather his very, very, old short film that he must have found in his garage, which he “directed” and which “starred” a baby-faced Johnny Depp playing a guy who drives around town.) turned out to be a flop. A big-time flop!  It was like the movie you make when you are totally baked and it seems hysterical at the time but turns out to be embarrassing once you sober up. Only Charlie never had the embarrassment realization, or maybe he never sobered up.  Instead he showed the film as if the whole audience were stoned on the sofa with him in 1983 while his entourage whispered in his ear, “That shit’s funny!”

So, what did the audience pay for? Maybe to be in a love-hate relationship with a Hollywood star, something they see on the Internet everyday. But now, as it is 2.0, they can be a part of it, live. At the end, they wanted to beat Charlie up and yet they still loved him. In fact, they were crazy about him, as if he were one of their own.

Translation Bryson Strauss, LA. Art Machine www.laartmachine.com

Tags:



Miss Thompson mit Tom Cruise und Katie Holmes bei den “Kennedys”

30.03.2011 | Autor: Miss Thompson | in: missthompson

Unsere L.A.-Bloggerin ganz nah am Puls Amerikas – auf der Premiere der heiß diskutierten TV-Serie “The Kennedys” von “24″-Erfinder Joel Surnow. Katie Holmes und Gatte waren auch da.

 

Joel Surnow und Katie Holmes, fotografiert von Tomas Muscionico

Joel Surnow und Katie Holmes, fotografiert von Tomas Muscionico

Es war mal wieder Zeit für Tomkat (Tom Cruise und Katie Holmes in einer Person). Wir hatten sie lange nicht gesehen, sie hielten sich in der letzten Zeit ein bisschen versteckt. Doch bei Tom und Katie scheint alles gut, und alles beim alten. Wir dachten uns nur: Ob sie wohl vergessen hatten sich umzuziehen?

Katie trug ein schwach lavendelfarbenes T-Shirt Kleid (wahrscheinlich Ralph Lauren) und sah aus, als ob sie gleich noch mal zum Wäschewaschen mit bloßen Händen um die Ecke ihrer Blockhütte müsse. Dazu fast unsichtbare Heels, so wie Tom es gerne hat. Tom hatte sich, um Katie zu unterstützen, farblich angepasst: Grautöne, Schiefertöne, Jeans und um echt nicht zu seriös zu erscheinen: ein Hemdteil in der Hose, den anderen draußen. Bisschen Arbeiter-Appeal, gar nicht schlecht, quasi die “TomKats” vom nebenan.

Heute Abend ging es ja um A M E R I K A. Und seine ehemalige Königin Jacky Onassis, gespielt von Katie Holmes in einem TV-Acht-Teiler “The Kennedys”. Dafür waren wir bei der Premierenfeier in der Academy of Motion Picture Arts and Science in Beverly Hills. Ein echt exklusives Ding, bei dem sich unser Fotograf Tomo ganz dicht an Katie ranmogeln konnte.

“The Kennedys” hat schon vor Drehbeginn bei der Kennedy-Familie echt keine gute Laune ausgelöst. Eigentlich wollte der renommierte “History Channel” das Ding zeigen, doch die noch lebenden Kennedys fanden das Projekt mehr als schwierig: nicht akkurat genug und nicht so wie die Geschichte und John “in Wahrheit” ausgesehen hätten. Also musste Joel Surnow (Produzent und Erfinder der Serie “24″ und eben der “Kenndys”) sein Epos an den kleinen, indie-mäßigen “Reelz” Channel verkaufen.

Surnow (ein Konservativer) und sein Skriptschreiber (ein Liberaler) hatten sich JFK leider ganz anders vorgestellt, als die Kennedy Familie, der Mr. President-Berater Theodore C. Sorensen und noch ein paar andere Kenndey-Pros (auf der Website www.stopkennedysmears.com kann man zudem sehen, wer alles gegen Katie als Jacky ist…)

Surnow sah den Mann so: JFK nahm ordentlich Medikamente, musste dringend mit sehr vielen Frauen schlafen, weil er sonst Migräne bekam – und er hielt seine kleine Frau als Gefangene mit den Kindern im Weißen Haus fest. Mehr oder weniger. Mit anderen Worten: JFK führte ein Irsinns-Rockstar-Leben und verhielt sich wie ein überforderter Vater/Ehemann in einem Film-Drama. Das versteht Amerika. Da kann es mitreden, und das kann es sich auch im Fernsehen anschauen.

Die “Anti-Rockstar-JFK”-Fraktion findet das unmöglich. Auf der Website erfahren wir aber, worum es in Wahrheit geht. Eine der Echauffierten meldet, der “History Channel” sollte kein Geld für solche Schweinereien (wie z.B. Kennedy-Sex im Pool mit einer Brünetten, die nicht Jacky ist) ausgeben, sondern sich lieber um die Erziehung und Ausbildung der US-Kids kümmern, damit diese – Achtung! – eines Tages fit sind, um gegen China anzutreten. So was sagt ein Demokrat? Echt?

Die “Anti-Rockstar JFK” Fraktion hat, wie oft in solchen Fällen, ein Problem mit der sogenannten Wahrheit über den Präsident. Sie spricht über JFK, als sei er ein Mathematikprofessor, der um 20 Uhr ins Bett geht. Sie sprechen nicht von einem, der auf Schmerzmitteln und anderen Tabletten regiert hat, der sich regelmäßig von Dr. Max Jacobsen aka “Dr Feelgood” ein paar schöne, fitmachende “Vitaminspritzen” abholte und der seinem davon nicht so begeisterten Bruder Bobby ausrichten ließ: “Mir egal, was es ist – auch wenn es Pferdepisse ist. Es wirkt.” Diese Mixtur aus den beiden Energien – Staatsmann und “Prescription Drugs”-Mensch – macht Kennedy am Ende ja nur zu einem noch interessanteren Präsident. Von JFK, seinen Looks, seinem sonnengeküssten Gesicht und seiner Behauptung, das neue Jahrzehnt sei jetzt verdammt noch mal da, kann sein Land bis heute nicht genug bekommen.

Das Verhältnis Amerikas zu JFK ist jedenfalls 100% durchsexualisiert.  Da kann man nichts mehr machen. Auch nicht mehr im Nachhinein mit “History Channel”-Aufklärung. Der Name Kennedy verfügt über Super-Attraktion. In circa jeder zweiten Ausgabe von “Vanity Fair” erscheint irgendeine Geschichte mit “Kennedy” oder “Jacky”, und das hat offenbar einen ähnlichen Effekt wie bei Frauenzeitschriften, die Diäten aufs Cover tun: Man verkauft doppelt so viel. Selbst JFK-Sohn John John verfügt über diesen vererbten Sex. Wenn Exfreundinnen in Artikeln über ihn berichten, hört es sich immer an, als ob sie eine Mixtur aus einem sehr gut aussehenden Typen, einem Kraftwerk und einem Fabelwesen gedated hätten (oder einen “Jet” , um es mit Charlie Sheen zu sagen).

“Kann man sagen, dass alle Frauen hinter John John her waren?” Ich fragte einen Typen im Anzug, der sich heute im Kennedy-Mad-Men Look zurecht gemacht hatte. Er sah aus, als ob er es wissen könnte.

“Ja, kann man so sagen. Ich kannte ihn.”

Tags:



Miss Thompson auf “NZT” und “Ohne Limit”

23.03.2011 | Autor: Miss Thompson | in: missthompson

Drogenkino 2.0: Im neuen Blockbuster “Limitless” (“Ohne Limit”) spielt nicht der smarte Bradley Cooper die Hauptrolle sondern die fiktive Droge “NZT”. Miss Thompson ließ sich von beidem berauschen.

NZT wirkt wie Heroin. Nur anders herum.

Blockbuster-Hit am Wochenende: der Film “Limitless”. “NZT” spielt die Hauptrolle. Ein bärtiger Looser wirft die Pille ein, schreibt in vier Tagen ein Buch und wird ein Wall Street-Crack. Ist das der kommende Gegenentwurf zu Lindsay L. und Charlie S.?

Welche Drogensüchtige (oder “Trainwrecks”) will Amerika am liebsten sehen? Den echt hoffnungslosen, lügenden Irrsinnspatienten mit Crack-Face? Oder lieber einen super Zukunftsvisionär, der im Tom Ford-Anzug eine durchsichtige, schöne Pille schluckt und in zehn Minuten sechs Millionen macht, weil sein Gehirn plötzlich so supergeil funktioniert? Natürlich den zweiten. Und wenn ich ehrlich bin: ich auch. Also  “Limitless” schauen, letztes Wochenende hier der Film mit den meisten Zuschauern.

Montag Nachmittag ging hier die Welt unter. Super-Regen (angeblich war Japan im Spiel und Substanzen von dort bei uns “gestrandet”) und dann Strohmausfall. Keine Heizung, kein Internet. Nix. Und wenn erstmal die Rohre unter der Stadt brechen würden, dann wäre es ganz aus. Die wären aus dem 19. Jahrhundert, sagte der Ticketverkäufer im Kino. (Welche Rohre?)

Das Kino ist um zwanzig nach zwei am Montag randvoll. Vor allem Jungs kommen, um sich Eddies (Bradley Cooper, der Lehrer aus “Hangover”) Verwandlung vom schreibenden Penner zum Geld-und Speed-Magneten anzuschauen.

Seitdem Eddie die Pille NZT hat (sie erweiterte die Kapazität des Gehirns auf 80%) muss er alles schneller machen, sonst dreht er durch (Autofahren, Sex, Denken, Rennen, Geld ausgeben). Er ist süchtig, aber kein asozialer Junkie. Kein unangenehmer Speed-Genosse. Er ist “druff” und alles wird besser.

Der Nachschub ist irgendwann zu Ende, die Pille ist noch nicht im offiziellen “Handel”.  Eddie kommt runter, er sieht schlimm aus, stirbt bald, seine Freundin ist besorgt, doch Eddie findet noch ein neues Paket mit Nachschub und seine Freundin ist danach auch druff

(Sie zweifelt kurz, ob sie den “richtigen” Eddie liebt, aber der Zweifel ebbt bald ab…). Ist das alles richtig?  Ihr Superleben, dass sie führen (8 Millionen Dollar Appartment, Anzug, Frisur, Körper, alles bene)?

Selbst harte Russen, die das Zeug von Eddie haben wollen, killt er eigenhändig, obwohl er auf Turkey ist. Warum? Einer der schon toten Russen hat sich das Zeug gespritzt (“Wirkt  effektiver so”) und Eddie trinkt sein Blut, um wieder “druff” zu kommen (Dieser Tage

scheint überall eine Tigerblut-Nachricht versteckt zu sein. Charlie S. everywhere?).  Als Eddie, halb tot, das Russenblut aufleckt und dann killbereit ist, können sich die Jungs im dunklen Kino den Tigerblut-Kommentar jedenfalls nicht verkneifen. Aber Eddies Blut-Trinken sieht einfach gut aus. Punkt.

A propos Tigerblut: die Frist für das Praktikum bei Charlie Sheen ist abgelaufen, und niemand kann sagen, ob es diesen Praktikanten je geben wird. Ich weiss nicht, wie meine Chancen stehen. Ich hatte kein einziges College, das ich angeben konnte und “Yale” konnte ich nicht hinlügen. Wird ja kontrolliert von Charlie persönlich, ob man je in Yale war. Wir müssen warten, was am 2.4. in Detroit passiert, wenn Charlie dort auf einer Bühne steht. Aber die Zeiten in Amerika für ganz neue Ansätze und Jobs stehen gut:

Am Ende von “Limitless” wird Eddie sogar Senator. Der Film lässt offen: Ist er ein “druffer” Senator?  Oder ist er runter? Nur mit andere Synapsen als früher. Ich glaube, er ist ein “druffer” Senator, das sagen seine Augen.

“Limitless” ist: null Therapie, null in der Vergangenheit herumsuchen, null “Selbstkritik” im kommunistischen Sinn. Alles Dinge übrigens, die vom drogensüchtigen Star ja heute verlangt werden: Entzug (Therapie), Schuld an die Eltern abgeben (Vergangenheit) und Selbstkritik im kommunistischen Sinn (Sagen ich habe etwas falsch gemacht und das gestohlene Kettchen zurückgeben, bei Lindsay.)

Der Regisseur von “Limitless” weiss gar nicht, was er da vorgestellt hatte. Natürlich hatte er in Interviews behauptet, diese Pille NZT wäre ein Wahnsinn, in Ansätzen eventuell da, aber ja nicht so. Also nichts Authentisches und wahre Kreativität käme so nicht zustande blablabala. Er musste das sagen, weil der Anblick, die Vorstellung so nahe an einer Zukunft liegt

(Vorsichtshalber hatte der Regisseur ein paar Christiane F. artige Szenen eingebaut. Man sieht Eddie beim Kotzen, Eddie beim Blackout, Eddie mit Pickeln, bleich zusammenbrechen…).

Auf Entzug muss Eddie jedenfalls nicht. Stattdessen regiert er die Stadt New York. Wird es bald den positiven, leistungsfähigen Drogensüchtigen geben? Müssen wir uns vom alten, konservativen Konzept des Süchtigen verabschieden, wenn es bald solche Hirn-Tabletten gibt? In Zukunft?  Falls Amerika nicht vorher wegen Strohmausfall untergeht. Oder die Rohre aus dem 19. Jahrhundert platzen. Zumindest in Los Angeles.

Am Tag danach war die Sonne wieder da, und selbst Jake Gyllenhaal führte im Hundepark “Ranyon Canyon” seinen dicken, deutschen Schäferhund spazieren (Niemand hier hat einen “German Shepard”, eher Rottweiler oder Doggen oder sehr, sehr kleine Hunde.). Am Abend auf einer Kunstparty sagte mir ein Autor aus Paris, es könnte nicht sein, dass Jake Gyllenhaals Schäferhund zu dick sei.

Er hätte ihn auf einem Foto gesehen im “People Magazin” , da habe der Hund sehr schlank ausgesehen und hätte gut zu Gyllenhaal gepasst. Wir mussten annehmen, der Hund und sein Herrchen wurden gleichermaßen mit Fotoshop behandelt, also verschlankt. Vielleicht hatte der Hund vor dem Fotoshoot im People Magazin auch eine neue Tablette gefressen und würde bald Hunde-Professor werden und würde gar nicht mehr dicker, deutscher Schäferhund sein wollen…

Tags: Charlie Sheen · Jake Gyllenhaal · Lindsay Lohan · Los Angeles · Miss Thompson · Ohne Limit



Miss Thompson bei Charlie Sheen: Das Tor zur Hölle

14.03.2011 | Autor: Miss Thompson | in: missthompson

Miss Thompson gesellt sich zu den Verrückten vor Charlie Sheens Haus, bewirbt sich als Twitter-Praktikantin und geht der Frage nach: Ist Charlie Sheen des Teufels?

(Photo by Riccardo S. Savi/Getty Images)

Der Tsunami in Japan hatte Charlie Sheens Eskapaden übers Wochenende erstmal völlig unwirksam werden lassen. Wer interessiert sich noch für wirres Koksgefasel, wenn so was passiert? Es gibt aber welche. Sie stehen vor Charlies Haustür. Und warten.

Der Psychiater eines Freundes hatte gesagt, Charlie Sheen wäre vom Teufel besessen. Warum? “Wenn jemand sich Warlock nennt, ist das ein Zeichen”, so der Psychiater. Warlock kann so was wie Satanssohn oder Hexenmeister bedeuten. Und da man als Katholik immer daran interessiert ist, wie der Teufel (theoretisch) aussehen könnte, spazierte ich ein bisschen vor der Einfahrt zur Hölle herum.

Es ist teuer, dort wo Charlie Sheen lebt. Logisch. Es riecht angenehm nach Tannenduft, Vogelzwitschern ist zu hören, doch die Augen der Menschen VOR Charlies Tor sind darauf gerichtet, wann der pechschwarze SUV aus der Einfahrt schießt. Zwei fette TV-Sender-Trucks stehen heute rum und warten, aber Charlie ist ja um 10.30 noch nicht auf. Zu früh. Gestern wahrscheinlich Party. Unwahrscheinlich, dass bei Charlie gearbeitet wird. Er sucht ja nach einem Praktikanten, der den ganzen Mist für ihn raustwittert. Ich bin ein bisschen nervös. Ich habe mich beworben (wer noch will, hier ist die Ausschreibung), hatte sogar meine Haarfarbe angegeben. Morgen kommen die Ergebnisse, wer als Teufelspraktikant genommen wird.

Erstmal Zeit für ein Wasser vom Mexikaner-Truck. Hier kaufen die (mexikanischen) Garten-Arbeiter von Charlies Wohnsiedlung ihr Frühstück. Der Besitzer: ein Typ namens José aus Puerto Rico. Er hat keinen Bock auf die ganze Charlie-Situation. “Weiß der Teufel, wer Geld macht mit Charlie Sheen! Machst du Geld mit Charlie Sheen? Ich jedenfalls nicht.”  Falls Charlie Sheen jetzt also der Teufel wäre, würde der sagen: “Wieso? Du machst doch Geld mit mir!” José verkauft immerhin mehr Burritos und Tacos als sonst. Die ganzen TV-Crews kommen zum Essen, ein paar Paparazzi schauen vorbei, und angeblich gibt es einen ganz bestimmten Paparazzo, der täglich in Charlies Haus fotografiert und eben für Teufel Sheen noch einen Burrito mitkauft. José glaubt, es ist das einzige, woran Sheen derzeit knabbert. “Hast du ihn gesehen? Jesus Christus, er sieht verflucht schlecht aus.”
Ich habe Charlie in den letzten Wochen nur auf dem Bildschirm gesehen, und das ist doch eher sein Medium. José spricht weiter über seine Umsatzprobleme vor dem Haus von Charlie Sheen.
“Nur die TV-Tussen essen nicht. Sie verlangen nach Obst, weil sie von den Burritos fett werden. Aber um Obst zu verkaufen, brauche ich eine andere Lizens. Und das nur wegen den TV-Tussen?”, fragt José.

An mir hatte José heute nur zwei Dollar verdient, zwei kleine Flaschen Wasser, weshalb ich wohl als TV-Tusse durchging. Auf der anderen Seite warteten schon seit Minuten vier Jungs, neue Kunden für José. Alter: circa 16 bis 19, Hand am Telefon und der “Coke Light”-Dose, Hirn auf Twitter, falls was passiert. Sie hatten sich alle bei Charlie als beworben. Acht Wochen als “social media” Praktikant, aber Charlie zahlt dafür. “Das wäre wie ein Sechser im Lotto”, sagt der Redseligste.
“Du meinst das Honorar? Das kann nicht so hoch sein. Charlie ist bald pleite”, sage ich.
“Nein, ich meine neben Charlie zu sitzen den ganzen Tag. Wer will nicht so einen Lifestyle?”
“Meinst du die Porno-Göttinnen? Oder was genau?”
“Na, alles. Und davon könntest du deinen Enkeln erzählen! Dass du mal für Charlie Sheen getwittert hast!”
Der Redselige (zwei Ohrringe, eine ein paar dutzend Teenie-Pickel plus schwarze Nerd-Brille) bietet mir an, mir zu texten. “Falls was passiert. Ich meine: Falls jemand rausfährt.” Das ist supernett, aber selbst wenn Charlie hier rausfährt: Es ist völlig egal, weil Charlie im Prinzip die verrücktesten Dinge immer von seinem Zuhause oder aus geschlossenen Räumen in die Welt sendet.

Dort entwickelt Charlie Sheen derzeit eine ganz neue Sprache. “Charlie-ismen”, die sich schon auf frischen Tattoos an New Yorker Beinen wiederfinden (auf einem Tattoo sagt eine Comic-Tiger mit Sheen-Kopf “Winning”). Gestern hatte er das Wort “Sheen-Envy” (Sheen-Neid) in eine Videobotschaft zur aktuellen Sheen-Lage integriert, weil ja quasi alle auf ihn neidisch seien. Derzeit. Die Bösen (“Trolls”) würde sich schon umschauen! Charlie geht jetzt auf Tour und spricht vor echten Menschen. Die Tour startet Anfang April und ist schon ausverkauft. Ein Dollar der Eintrittstickets geht an die Erdbebenhilfe in Japan. Hat Charlie beschlossen – und irgendwie muss er am Ball bleiben, mit Japan.

Ich probierte am Nachmittag aus, die Reden von Charlie Sheen rückwärts abzuspielen. Ob ein paar Teufelsbotschaften dabei wären? Null. Bei Charlie reicht es momentan nur zum Hexemeister. Er pennt zu lange, um ins Teufelsgeschäft einzusteigen. Der zukünftige Praktikant textet gegen 3.00 nachmittags. “Charlie fährt jetzt raus…Ein Businesstermin. Glauben wir, genaueres später.”

Tags: Charlie Sheen · Japan · Twitter



Rodarte – Schwestern mit Tigerblut

07.03.2011 | Autor: Miss Thompson | in: missthompson

Die Nacht war endlich wieder lauschig. Eine der ersten “Gerne in der Schlange stehen”-Nächte.  L.A. hatte sich  Freitag Nacht zum “Museum of Contemporary Art” aufgemacht, um die Entwürfe von “Rodarte” (Kate und Laura Mulleavy) anzuschauen. Wie kommt es bloß, dass wir in einer Schlange warteten, um Kleider zu sehen?

Kate und Laura Mulleavy alias Rodarte. Foto: Tomas Muscionico

Es war so: “Rodarte”, zwei Schwestern aus Pasadena bei Los Angeles, berühmt in der Modewelt, hatten die Ballett-Kostüme  für Natalie Portman in “Black Swan” genäht.  Genau, “Black Swan”. Im Prinzip ein Anti-Film, derzeit. Ein völlig unvernünftiger, hysterischer Teenagerfilm (Nägelkauen, Verschwörungstheorien, Early-Twenties-Psychosen, Lesbenküsse mit Natalie Portman und Exstasy mit Alkohol mischen etc.), der Null “Botschaft” hatte. Außer unfassbarem Konkurrenzkampf und einem daraus resultierenden sehr schön anzuschauenden Wahn. (Publikum für “Black Swan” im Kino auf dem Sunset Boulevard: Mädchen/ Frauen, die aus einer Kleinstadt stammen und diese “Black Swan” Träume hatten. Kommt mir bekannt vor.) Die “Rodarte”-Schwestern mussten  irgendetwas mit diesem Film zu tun haben. Also wollten wir sie logischerweise sehen. Sie sind längst Stars in der Mode, aber was war mit ihrer Anti-Celebrity-Aura, von der wir so viel gehört hatten? Wie nahe waren sie diesem Film?

Die Schlange vor der Tür hat Lust auf “Rodarte” und Museum. Doch im Kopf (oder am Telefon) hingen alle auf Twitter, voll mit dieser Droge. Die Droge für Freitagnacht hieß Charlie Sheen. Charlie tweetete seit Tagen ohne Punkt und Komma, die Schlange vor dem Museum brütetet über dem verdammten Sheen- Rätsel: Gab es Charly Sheen noch? War er tot?  Oder waren es nur noch Moleküle, die in ihrer Zusammenstellung aussahen wie Sheen? Charly sagte im Fernsehen, er besitze Tigerblut, und er sagte, er sei mehr als ein Mensch. Eher ein Jet. Oder etwas aus Stahl, das sehr viele Drogen nehmen kann. (Charlys öffentlichem Absturz folgen derzeit 2.019.647  Menschen auf Twitter.) Ein texanischer Multimilliardär meldete umgehend, er würde Charlie einen Internetsender für eine eigene TV-Sendung hinstellen. Sheen hatte schon vor ein paar Tagen mit dem Unvorstellbaren begonnen: Er hatte im TV geraucht und war eben NICHT Helmut Schmidt. Die Schlange vor dem Museum raisonnierte über ihre eigene  Sheen-Abhängigkeit. Sie kam mit so vielen fremden Botschaften aus dem Jenseits der Sheen-Villa bei Sherman Oaks nicht zurecht.

“Ich frage mich das schon den ganzen Tag. Was genau meint Charlie Sheen, wenn er sagt, er hätte Tigerblut in sich?”,  fragt eine Frau in schwarzen Lederleggins und Lindsay Lohan-Haar. Ob es etwas mit einer neuen Entgiftung, oder Detox-Art zu tun habe.

“Es bedeutet, er ist unbesiegbar. Und er sagt “fuck you, Hollywood!” Die Antwort von einem jungen Typen in den mittleren Zwanzigern schoss gerade auf uns zu. Er trug ein Tattoo, auf dem sich eine Schlange und eine asiatische Frau küssten, und er wollte unserem Abschnitt der Schlange zu verstehen geben, dass Charly Sheen wohl ein Art Punkocker sei. Jemand, der das “System” bedroht. Von innen. Und Revolutionen würden doch jetzt generell auf Twitter stattfinden. Yeah.

Wir wollten jetzt aber endlich diese “Rodarte” Teen-Queen-, Modesystembedroher- Schwestern sehen. Da standen sie.

Mitten zwischen Menschen, die gar nicht zu ihnen passten. Laura Mulleavy in einem simplen Karo-Shirt, kombiniert mit einem absoluten Filmstar-Gesicht. Und dann Kate, die Schwester, die eine sehr starke “Mamas and the Papas”-Erinnerung hervorrief.  Die Schwestern mussten Tigerblut besitzen, soviel war klar. Sie stammten aus einem Vorort von Los Angeles. (Pasadena, dort wo die Entzugsklinik steht, in der Marylin Monroe entzog. Dort leben beide immer noch bei ihren Eltern.) Und sie hatten Anna Wintour überlebt. Wintour hatte ihnen vor Jahren zwecks besserer Erfolgsaussichten gesagt, sie sollten abnehmen und ihnen nahe gelegt, darüber in VOGUE schreiben. Dafür würde Wintour sie zu Stars machen.

Doch “Rodarte” war schnell mächtiger, als ein VOGUE-Cover sein kann. Die Schwestern hatten in ihrem Zimmer in Pasadena früh die richtigen Filme angeschaut.”Rosemaries Baby” oder “Bonny und Clyde.” Sie hatten den schönen Wahnsinn dieser Film mit ewiger Teen-Magie und “Star Wars” Fantasien gemischt. Seitdem sind Hollywood-Frauen wie Cate Blanchett oder Kirsten Dunst sehr abhängig von “Rodarte”-Kleidern.

Laura und Kate haben nichts mehr von dem Designer-Typus, den wir einmal kannten. Ihre Kleider sind stärker, sie selbst sind ihr eigenes, amerikanisches System. Revolution innerhalb des Systems nicht mehr nötig. Denn es gehört ihnen selbst und das machte andere von ihnen abhängig. Kate und Laura sind Stars einer neuen Zeit. Sie sind stark, weil sie nicht in “In Touch” ihren Hintern zeigen müssten. Theoretisch.

Wie immer in dieser Stadt war auch Freitag abend  alles um 9.30 vorbei. Vielleicht war Charly noch wach? Ich ging nach Hause und tweetete ein bisschen mit Charly. Ich schrieb ihm, was man genau braucht, um in sein Haus einzuziehen. Ich war Nummer 2.019.611.

Tags: Black Swan · Charly Sheen · Los Angeles · Miss Thompson · Rodarte



Miss Thompson in: The People vs. Lindsay Lohan

25.02.2011 | Autor: Miss Thompson | in: missthompson

Lindsay wird hart rangenommen. Der Richter Keith L. Schwartz vom Department 144 im Airport Courthouse Los Angeles hatte ihr zu verstehen geben: wenn sie sich schuldig bekennt geklaut zu haben, geht sie in den Knast. Wenn sie sich nicht schuldig bekennt und den kommenden Prozess verliert, auch.

(Photo by Paul Buck-PoolGetty Images)

“Bladerunner”-Morgen in Los Angeles. Hartes Licht, Autos, Autos, Autos, Autos. Vom neunten Stock des Gerichtsgebäude am Flughafen schaut man über fünf Freeway-Straßen, die sich wie in einem Film über die Zukunft übereinander legen. Es ist 8 Uhr 10. Lindsay wird gleich einlaufen. Gerichtsangestellte – jetzt noch in Micky Maus-Jacken (Männer) und Schuhen in Prostituierten-Höhe (Frauen) unterwegs, gleich in seriöseren Roben – weisen uns den Weg.

Vom neunten Stock ist es einfach zu sehen, wann das Zirkuspferd Lindsay reinreitet. Ihr SUV-Auto wird von drei Helicoptern über dem Freeway begleitet. Drinnen: Paparazzi. Kameras. Die Rotblonde wird von allen Seiten angeglotzt.

Lindsay Look heute: weiße Marlene-Hose (der Hintern ist gut zu sehen), schwarze Domina-Heels (Yves Saint Laurent), Chanel-Top, Handtasche: Lanvin. Diesmal keine nackten Beine, dafür ein bisschen Busen. Und: die Haare! Lindsay hat sie zu einem großen Pferdeschwanz zusammengebunden. Diese Haare machen einen wahnsinnig. Man kann sie nicht begreifen, aus welchem Material sind sie? Aus Haaren von anderen Menschen? Exakt diese Haare trägt Mutter Dina Lohan.

Ich sitze hinter ihr, ihre Mähne hängt über dem Stuhl, sie berührt meine Knie so lang ist sie, die Mähne. Sie riecht nach nichts, kein Haarspray oder so. Ein 14jähriger Internetjungunternehmer/Websiten-Gründer und ich schnuppern.
“Nee, ich rieche nichts. Warte, ich muss aber noch schnell twittern, dass Lindsay’s Mutter ihre einstweilige Verfügung gegen Lindsay’s Vater immer in der Handtasche bei sich trägt” sagt der 14jährige. Er arbeitet für  “Rumourfix”. “Eine Seite, die Gerüchte klarstellt. Willst du was über unser TV-Projekt wissen?” Später.

Lindsay Richter nimmt Platz. Imposanter Typ, schlimmer, zackig rasierter Bart. Ihr letzter Richter am Gericht in Beverly Hills war ein ganz Netter. Er sprach zu ihr wie ein Therapeut. Er sagte: Mädchen, du bist eine Süchtige und du brauchst Hilfe, und es klang so nett und beinahe zart wie ein Leonard Cohen-Song.

Heute ist aber Keith L. Schwartz an Bord. Keith sagt, was los ist. Wenn sie hier schuldig gesprochen wird, dann heißt das “Gefängniszeit!” Er wiederholt das Wort, und jedes Mal presst Lindsay die neuen Lippen zusammen (so gut es geht.) Schwartz hat Null Interesse, als verständnisvoller Onkel zu erscheinen, er hat sich ein paar Western angeschaut, in denen nichts als die absolute Härte des Gesetzes demonstriert wird.  “Ich habe dich noch nie getroffen bis vor der letzten Verhandlung. Und du mich noch nie. Aber ich bin der Typ, der jeden gleich behandelt.” Lindsay solle nicht glauben, sie sei etwas Besonderes, sie sei verdammt noch mal “wie jede andere auch.”

Grosser Moment der Lüge um 9 Uhr 15. Lindsay ist nicht wie alle anderen.

Amerika versucht gerade zu erzählen, der Klau einer kleinen Kette würde für jeden gleich ausgehen. Und für jeden das gleiche bedeuten. Wenn dir aber drei Hubschrauber folgen, nur weil du einen Termin vor Gericht hast, und deine Anwesenheit an einem Flughafen irgendwo auf der Welt (ganz harmlos, mit Milchshake und Sonnebrille) Magazine dazu bringt, drei Seiten für die frei zu räumen? Was ist dann? Und wenn das Kleid, das du vor Gericht trägst, am anderen Tag ausverkauft ist, nur weil du es getragen hast? Dann bist du eine ernstzunehmende, florierende Industrie, ein Geschäftszweig, eine Bekämpferin der Rezession! Menschen wollen so sein wie du. Warum auch immer. Vor dem Gericht stehen an diesem Morgen die Übertragungswagen ALLER amerikanischen TV Sender.  Das Lindsay-Leben ist nicht mehr Filme drehen. Es ist Gerichtsaal, eventuell Gefängnis, rauskommen, Bombe aussehen nach der Entzugsklinik – und dann wieder von vorne. Strafe? In diesem Moment ein sehr gutes Marktinginstrument, um die Firma zu festigen.

Elvis hat das Gebäude verlassen. Lindsay kaute ein wenig auf ihren Lippen, als sie in den Fahrstuhl stieg. Geweint wurde nicht,  auch kein “Fuck” Finger.

Der Vater Michel Lohan wartet vor dem Fahrstuhl bis sich die übliche Reporter-Traube um ihn gebildet hat. Sein Gesicht ist rot angelaufen, er hat eine befreundete Therapeutin zum Gmitgebracht. Sie trägt ein Fake-Chanel-Kostüm, Nylonstrümpfe in offenen Schuhen. Ob Therapeuten hier so aussehen? “Ich sage immer zu Michael zwischen ihm und seiner Frau muss eine Menge Liebe gewesen sein, damit jetzt soviel Hass möglich ist.” merkt die Therapeutin an. Die fragende Traube steigt mit Lohan in den Fahrstuhl.

Michael, was wird passieren?”, fragt jemand von der LA Times.
“Lindsay muss da raus. As Kind hat sie einen Vertrag unterschrieben, dass ihre Mutter 20% ihrer Einkünfte erhält. Das muss aufhören!”
“Kann man als Kind einen Vertrag unterschreiben?”
“Lindsay verdient eine Menge. Sie hat eine Schuhkollektion in Russland”, sagt Michael, aber jetzt sei es Zeit für Therapie.
Scheinbar nicht bei der Frau im falschen Chanel-Kostüm. Nicht berühmt genug.
“Ich hatte einen Anruf von Bill Clintons Ex-Therapeutin. Sie will Lindsay Fall übernehmen. Eine Wahnsinnsfrau.”

Tags: LA Times · Lindsay Lohan · Los Angeles · Miss Thompson



VERMISST! SEIT 6 JAHREN!

21.02.2011 | Autor: Miss Thompson | in: missthompson

DIALOG 1
Anruf im Supermarkt Aspen, Colorado.
„Hallo, wir machen eine Umfrage zum Thema Hunter S. Thompson und Amerika!
„Aha? Und wer soll das sein?“
„Der Mann hat in Aspen gelebt! Er war berühmt in ihrem kleinen Ort…“
„Hunter…“
„Ja, er hat sich heute vor sechs Jahren in den Kopf geschossen und Amerika war irgendwie beeindruckt….“
(Der Hörer wird weggelegt….)
„George, da ist eine irre Person am Telefon…“
„Honey leg einfach auf. Das ist besser für uns alle.“
Klick. Honey legt auf.

DIALOG 2
Dialog mit Film PR-Frau
„Hunter S. Thompson? Das ist doch Johnny Depp, nicht?“
„Johnny Depp hat ihn gespielt.. In“ Fear and Loathing in Las Vegas.“
„Ja, aber es war doch Johnny Depp. Sah er nicht genauso aus wie der wahre Hunter S. Thompson?
„Absolut.“
„Ich weiss nicht, warum Stars nie sie selbst sein wollen. Ist mir ein Rätsel. In diesem Land hier kann doch jeder der sein, der er sein will.“

KURZE VORSCHAU:

Nächste Woche: Geht Lindsay Lohan in den Knast? (Wenn ja, in welchem Kleid?) Und: braucht Los Angeles nächste Woche Beruhigungspillen,  weil die Oscars kommen?

Tags: Aspen · Colorado · Fear And Loathing In Las Vegas · Hunter S.Thompson · Johnny Depp



VORSICHT – DIE AWARDS KOMMEN!!

11.02.2011 | Autor: Miss Thompson | in: Allgemein

Vor den Grammys und Oscars verfällt die Stadt in noch mehr und noch größere Extreme als sonst.  Gut so!

Mel Gibson / Getty Images

Mel Gibson / Getty Images

Die Woche ging so los: Limousinenstaus, vegane Säfte im Bio-Supermarkt “Wholefoods” komplett ausverkauft, und im Soho-House taucht ein Typ auf, den kein Menschdort je erwartet hätte:  Mel Gibson. Echt, war da Mel Gibson in der Ecke hinten am Fenster? Ja, echt. Also ob ein ausgerissener Hund sich verlaufen hatte. Am nächsten Abend war Mel wieder da. Und dieses Mal mit einer merkwürdigen Gang. Ein paar hartgesottene, dickliche Trustfund-Babies (reiche Erbenkinder, die vom Trustfund ihrer Eltern leben)  bildeten Mels Clique, sie hatten ihn mitgenommen in diesen Raum, dieses Restaurant, in dem die Bäume durch die Decke wachsen und in dem eine Bar steht.
Mel schaute verwirrt, er wusste nicht, wo hier sein Platz sein sollte.
Warum war Mel hier? Wusste er, dass der Raum voll mit Produzenten war? Und sollten die Mel sehen?
Er trug einen schwarzen Kurzmantel und italienische Schuhe, er sah klein aus und ganz jung. Mel schaute raus, auf die dunkele Stadt, die ihn doch mal so geliebt hatte. Würde die Stadt ihm die Rassistenwitze und die Schläge für die Freundin verzeihen?
Mel war heute vor den Award-Menschen aufgetaucht, um zu begreifen, ob es so sein könnte. Nur Mel wollte mit niemandem sprechen, wirklich nicht.
“Mel altes Haus, wir haben nächste Woche Dinner in meinem Haus, du kennst mich nicht, aber du wirst in meinem Haus nächste Woche zum Dinner kommen.”
Mel nahm eine Hand aus der Tasche seines Wollmantels und sagte “What the fuck?”

Der Abend war nicht typisch für Los Angeles. Er startete gegen halb elf und hörte nicht auf, wie sonst um die Zeit. Es hatte mit Mel zu tun, durchaus. Jeder wollte noch ein bisschen gucken, ob noch was passieren würde mit Mel. Doch das war nicht alles. Die Masse an Menschen, die nicht, wie sonst, um  neun Uhr schlafen gehen wollen, bedeutet noch etwas anders: die Award Season geht los. Die Grammys hängen bereits in derLuft, die Woche danach gehört alleine der Oscarhysterie. Die Stadt gerät in einen ganz bestimmten Wahnsinn, in eine Art Auto-Aggression, fast. Sie erhöht den Druck auf sich selbst immer noch ein bisschen mehr. Was macht sie, wenn 90 Prozent aller Menschen, die sonst die Klatschmagazine füllen, bei ihr zu Besuch sind? Sie reagiert über. Leicht.

Mittags, ein ganz normaler Mittag im Restaurant “Ivy” am Strand, nicht anders als ein Mittagessen im Borchardt.
Kellnerfrage, vor den Fragen nach Drinks oder dem Essen.
“Wollen Sie wissen, mit wem Justin Bieber hier gestern geknutscht hat?”
“Warum eigentlich nicht?”
“Seine Hose hing total tief…” (Der Kellner zeigt die Höhe von Justin Biebers Hose. Falls die Höhe stimmt, muss Justin Biebers Steiß fast frei gelegen haben. Der Kellner meinte selbstverständlich die übliche HipHop-Tiefe.)
“Ah, es war Selena Gomez. Ich weiß nicht, wie meine Kinder das aufnehmen werden…”

Noch ein Hinweis auf die kommende, nicht mehr zu überbietende Aufmerksamkeits-Fahrt Richtung Grammys/Oscar… soundso.
Lindsay Lohan trug ein weißes, sehr enges Kleid, als sie gestern zum Gericht ging. Das Kleid  ist seit heute morgen ausverkauft. Nirgends mehr zu haben, in der ganzen Stadt nicht. Es kostet 575 Dollar undstammt von einer Frau namens Kimberly Ovitz. Nur mal angenommen, irgendjemand läuft in Lindsay Gerichtskleid bei einem Dinner auf, in Sekunden  wird er mit Lindsay in der Google-Bilder-Maschine landen und irgendwie sichtbarer sein, als mit jedem anderen, möglicherweise auch sehr hübschen Kleid.

Vor ein paar Stunden dann Beginn der letzen Tage vor den Grammys. Black Eyed Peas treten auf ihrer eigenen Charity –Show auf. Niemand nimmt es so ganz genau wahr. Moment, ah, die spielten doch bei der “Superbowl” in elektrischen Anzügen, oder? WILL I AM, der Sänger, soll gleich noch mal vorbeischauen und was erzählen, zu seinem Charity-Projekt, aber dann ist WILL I AM in einer überdimensionalen Limousine abgehauen. Und dann kommt ein Typ, den hier, ähnlich wie Mel Gibson, niemand erwartet hat. Jackson Brown, viel zu lange, graue Haare hängen in seinem Gesicht, Gitarre um den schlaksigen Körper. Ein merkwürdiger Moment einer Vergangenheit.
Zwei Blondinen in den späten Zwanzigern schauen sich an, als ob sie in diesem Moment einen Award gewonnen hätten, sie sind gerührt.
“Entschuldigung, Jackson Brown? Oh mein Gott.”
“Da muss ich an meine Eltern denken, das macht mich glücklich.”
Sie sprechen in einer “Acceptance Speech”-Sprache, die Sprache, aller, die sich für einen Preis bedanken. Wie gesagt, es geht erst los, mit den Awards…..

Tags:



AMERIKA: IRRSINN, ENTERTAINMENT, POLITICS, STARS, WAFFEN, ALASKA, RUHM, LOS ANGELES…..

29.01.2011 | Autor: Miss Thompson | in: missthompson

Miss Thompson

Foto: Anne Philippi, fotografiert von Tomas Muscionico

Heute morgen. Drecksluft in LA. Aber ein Licht zum Diamantenspiegeln. Bin ich hier? In echt? Keine Ahnung, die Sonne scheint ja den ganzen Tag mitten auf die Stirn, nach einer Stunde im Auto weiss ich es nicht mehr: Habe ich gestern WIRKLICH Cameron Diaz ganz nackt in meinem Gym gesehen? Und STAND A-Rod auf einem Crosstrainer nebenan? Und  lief Jennifer Aniston mit einem Oma-Hut und drei garstigen Hunden durch den Ranyon Canyon? Oder war es am Ende ein Fantasie, die eben kam, nachdem die Sonne eine Stunde auf den Mittelpunkt meiner Stirn schien.

Hier ist also die Herausforderung, die Geschichte: was ist sozusagen echt? Was ist AMERIKA 2011? Wie funktioniert es?

Was findet AMERIKA an einer völlig wahnsinnigen Stadt wie Los Angeles? Oder einem völlig absurden Orte wie Las Vegas? Wieso wirken all diese Irrsinnsorte wie eine herrliche oder kranke Fantasie auf den Europäer? (Oder beides…)

Und was bitte heißt hier Realität? Ist es, wenn ein Mann im Anzug am schönen Strand von Malibu sitzt und auf seinem schön geschriebenen Schild einen Job sucht, weil er in Wirtschaftskrisezeiten sonst keinen findet? Oder wenn ein Junge voll mit dem Hollywood-Schlafmittel „Ambien“  ( auch Heath Ledger und Lindsay Lohan liebten es) einer Demokratin in Arizona in den Kopf schießt?

Miss Thompson fährt ab sofort durch die Gegend. Alle werden ausgecheckt: Entertainmentgrößen, Fame-Loser und Gewinner, Partys, Sarah Palins Haus…Orte, an denen wir glauben Ruhm und Grösse wird in diesem Moment erschaffen (sagen wir, die „Oscars“…) Es geht um Hotels, in denen Menschen mit viel Geld starben, Interviews, Szenen aus dem schönen Stadtteil „Beverly Hills“ oder, wie er hier liebevoll genannt wird, „Beverly Pills“. Miss Thompson geht zu Lindsay Lohans nächster Gerichtsverhandlung, um zu schauen, was mit dem rothaarigen/blonden Girl passieren wird und warum es eine merkwürdigen Geschmack hinterlässt, wenn Lindsays Richter gar nicht wie eine Richter redet, sondern wie ein Therapeut, der bald seine Show bekommen wird. (Er hat es mit Chicks und Pillen: er „verurteilte“ schon Wynona Ryder)

Inspiration für den kommenden, bisher wöchentlichen Trip durch die Entertainment-USA liefern die Texte von Dr. Hunter S. Thompson. Er erfand in den 60er Jahren den „Gonzo“ Journalismus: vergiss die Objektivität, vergiss dass es eine Wahrheit gibt, sei Teil der Geschichte, die du schreibst und schieß dich allen möglichen Mitteln weg, kurz bevor du mit der Geschichte beginnst.

So wie er durch die USA flog und die Dinge anschließend aufschrieb macht das Land absoluten Sinn. Natürlich kann Miss Thompson nicht Hunter S. Thompson sein. Sie denkt aber gewissermassen 24 Stunden täglich an ihn. Und dann kommt doch etwas anderes dabei heraus.

Nächste Woche geht’s los….

Tags: Cameron Diaz · Hunter S.Thompson · Jennifer Aniston · Los Angeles · Miss Thompson



Suchen
Feed

Link auf RSS-Feed dieser Seite.

Werbung
Kategorien

Allgemein

Befindlichkeiten

Breaking

Heute morgen vor der Arbeit gehört...

Hurricane 2011

Literatur

Netzfundstück

Rock am Ring 2011

Roskilde

The-No-Hit-Wonders

TV-Fußnoten

Unterwegs

Willanders Woche

Willanders Wochentipps

Werbung
Neueste Artikel

The best street musician Berlin has to offer - Frederik Konradsen

Why everyone is hanging out with Mindy Kaling these days

Pakistan - a breeding ground for creative musical expression?

If 99 luftballons was not just a song...

Vintaging in Berlin

Kommentare

webmaster bei:  Der Tanz der Dinge

Pfau bei:  Zum Tod von Donna Summer: Loved To Love You, Baby

ameixensperger bei:  Rock am Ring: Tag 1

Peter bei:  Rock am Ring: Tag 1

Jez Summer bei:  Jetzt offiziell: "House" hört auf

Archive

Dezember 2012

November 2012

Oktober 2012

August 2012

Juli 2012

Juni 2012

Mai 2012

April 2012

März 2012

Februar 2012

Januar 2012

Dezember 2011

November 2011

Oktober 2011

September 2011

August 2011

Juli 2011

Juni 2011

Mai 2011

April 2011

März 2011

Februar 2011

Januar 2011

Dezember 2010

Kalender
Juni 2013
M D M D F S S
« Dez    
 12
3456789
10111213141516
17181920212223
24252627282930
  • News
    • Meldungen
    • Blogroll
    • Newsletter
  • Reviews
    • Alben
    • Singles
    • Downloads
    • Musik-DVD
    • Performance
    • Filme
    • Bücher
    • Games & Hardware
  • Magazin
    • Features
    • Galerien
    • Blog
    • Miss Thompson
    • Wiederhören
    • Playlists
    • Plattenvorschau
    • Konzerte
    • Gewinnen
  • Videos
    • Sessions
    • Rolling Stone USA
  • Community
  • Das Heft
    • Aktuelle Ausgabe
    • Abonnement
    • Shop
    • Die Redaktion
  • Kontakt
    • Verlag
    • Impressum
    • Redaktion
    • Newsletter
    • RSS-Feeds
    • Social Media
    • Datenschutz
Weitere Online-Angebote der Axel Springer AG:
AUTO BILD | B.Z. | BERLINER MORGENPOST | BILD | BILD DER FRAU | COMPUTER BILD | finanzen.net | flug.idealo.de | gamigo.de | goFeminin.de | hamburg.de | HAMBURGER ABENDBLATT | HÖRZU | idealo.de | immonet.de | METAL HAMMER | MISTER INFO | MUSIKEXPRESS | mybeautycase.de | Onmeda.de | ROLLING STONE | SPORT BILD | stepstone.de | transfermarkt.de | TV DIGITAL | umzugsauktion.de | watchmi.tv | zanox.de

Ein Herz für Kinder | Axel Springer AG | Axel Springer Akademie

Von Axel Springer Media Impact vermarktete Partnersites

FAMILIE & CO. | JOLIE | MÄDCHEN | POPCORN | YAM